Inhaltsverzeichnis
Warum lohnt sich der Vergleich von kombinierten CO²- und Gasmeldern?
Die wichtigsten Kriterien bei Kombi-Meldern
Kombimelder CO²-Melder und Gasmelder kombiniert
Kombi-Melder im höheren Preissegment
Kombi-Melder im mittleren Preissegment
Kombi-Melder im niedrigen Preissegment
So gehen wir bei der Bewertung vor
Fazit
FAQ
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Immer mehr Haushalte setzen auf Kombigeräte, die sowohl CO² als auch gefährliche Gase erkennen. Diese kompakten Warnmelder erhöhen die Sicherheit erheblich, da sie mehrere kritische Werte gleichzeitig überwachen – darunter Kohlendioxid (CO²) sowie typische Haushaltgase wie Erdgas, Butan oder Propan. Ein einzelnes Kombigerät ersetzt mehrere Einzelmelder, reduziert Installationsaufwand und bietet ein umfassendes Alarmmanagement für Wohnungen, Häuser, Ferienwohnungen oder gewerbliche Räume mit Gasgeräten.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf es beim Kauf wirklich ankommt, wie sich die Geräte technisch unterscheiden und welche Kombimelder aktuell empfehlenswert sind.
Warum lohnt sich der Vergleich von kombinierten CO²- und Gasmeldern?
Die Geräte unterscheiden sich stärker, als viele denken – insbesondere in Sensorqualität, Alarmgenauigkeit, Reaktionszeit, Anzeige, Zusatzfunktionen und Lebensdauer. Ein Vergleich ermöglicht eine sichere und gut informierte Kaufentscheidung.
- Einsatzszenarium
Kombigeräte eignen sich für verschiedenste Bereiche: Wohnräume, Küchen, Heizräume, Keller, Wohnmobile, Gasheizungen oder Werkstätten. Je nach Umgebung unterscheiden sich die Anforderungen an Messbereich und Sensortyp.
- Funktions- und Qualitätsunterschiede
Während günstige Geräte meist mit Halbleitersensoren arbeiten, setzen höherwertige Modelle auf NDIR-CO²-Sensoren und präzisere Gaserkennung. Auch Alarmstufen, Displayauflösung, Smart-Home-Funktionen und die Langzeitstabilität unterscheiden sich deutlich.
- Kosten vs. Nutzen
Basisgeräte bieten Grundschutz – ideal für einfache Anwendungen. Mittelklasse und Premiumgeräte bieten dagegen präzisere Messwerte, längere Sensorlebensdauer, smarte Benachrichtigungen und verbesserte Selbstkalibrierung.
- Zukünftige Anforderungen
Wer langfristig plant, sollte auf Merkmale wie App-Anbindung, WLAN, austauschbare Sensoren oder automatische Selbstkalibrierung achten.
Die wichtigsten Kriterien bei Kombi-Meldern
Die Wahl des passenden Geräts hängt wesentlich von der Sensorik, Sicherheitstechnik und Bedienbarkeit ab. Die wichtigsten Kriterien sind:
1. Sensorqualität und Sensortypen
Zu den zentralen Faktoren gehören hochwertige CO²- bzw. CO-Sensoren, idealerweise NDIR- oder elektrochemische Sensorik. Für Gas sollten Methan, Propan und Butan zuverlässig erkannt werden. Eine Sensorlebensdauer von 5–10 Jahren ist optimal.
2. Alarmart und Lautstärke
Mindestens 85 dB Alarmlautstärke sind empfohlen, um auch durch geschlossene Türen wahrgenommen zu werden. Gute Geräte bieten optischen, akustischen und mehrstufigen Alarm.
3. Stromversorgung
Je nach Einsatzort sind Plug-in-Geräte, USB-Strom, Batteriebetrieb oder Hybridlösungen sinnvoll. Wichtig ist eine zuverlässige Notstromversorgung für CO- und Gaswarnungen.
4. Zertifizierungen & Normen
Achte besonders auf EN 50291 (CO), EN 50194 (Gas), CE-Kennzeichen sowie Herstellerangaben zur Kalibrierung.
5. Anzeige & Benutzerfreundlichkeit
- LCD/LED-Display für ppm-Anzeige, Status und Störungen
- Selbsttest-Funktion
- Warnung bei niedrigem Batteriestand, Sensorfehler oder Gerätelebensende
6. Installations- & Montagefreundlichkeit
- Einfache Montage, klare Anleitung
- Kombimelder sollten optisch unauffällig integrierbar sein
- Wichtige Montagehöhen:
- CO: ca. 1,5 m Höhe
- Gas: je nach Gasart deckennah (Methan) oder bodennah (LPG)
7. Gasarten & Empfindlichkeit
Gute Kombimelder erkennen:
- Methan
- Propan
- Butan
- CO oder CO²
Eine normgerechte Empfindlichkeit verhindert Fehlalarme.
8. Zusatzfunktionen
Besonders nützlich:
- WLAN / App-Anbindung
- Ereignisprotokoll
- Luftqualitätsmessung
- Temperaturanzeige
- Smart-Home-Integration (z. B. Tuya, Zigbee)
9. Preis-Leistungs-Verhältnis
Gute Kombimelder kosten zwischen 30 und 120 Euro.
Entscheidend sind Kundenbewertungen, Herstellerqualität und Funktionsumfang.
Kombimelder CO²-Melder und Gasmelder kombiniert
Ein Kombigerät ist besonders praktisch, wenn mehrere Gefahrenquellen gleichzeitig existieren – beispielsweise Gasherde, Heizungsanlagen oder Räume mit schlechter Luftqualität. Kombigeräte benötigen weniger Platz, reduzieren Fehlalarme und bieten ein synchrones Alarmmanagement in Echtzeit.
Wichtige Kennwerte hierbei:
- CO²-Messbereich ideal: 400–5000 ppm
- Erkennung von Methan, Propan, Butan
- Alarmpegel: 70–85 dB oder höher
- Stromversorgung: Netz, Akku, Batterie oder USB
- Sensorqualität: NDIR für CO² sowie präzise Halbleitersensoren für Gas
- Zusatzfunktionen: App-Anbindung, Luftqualitätsanzeige, Temperaturmesser, Farbdisplay
CO²-Melder und Gasmelder im höheren Preissegment
PHYSEN WLAN Gas- und CO-Melder mit LED-Display
- 4,4 (88 Bewertungen)
46,39
- Marke: PHYSEN
- Typ: Rauch- und Kohlenmonoxidmelder
- Smartphone App: ja
- Montageart: Steckdose
- Artikelgewicht: 260 g
Fire Angel Rauch- und Kohlenmonoxidmelder
- 4,0 (107 Bewertungen)
43,92
- Marke: Fire Angel
- Typ: Rauch- und Kohlenmonoxidmelder
- Smartphone App: nein
- Montageart: Verschrauben
- Artikelgewicht: 240 g
Rauch-, Gas- und CO-Melder mit Stecker HD11-CGS
- 4,6 (201 Bewertungen)
45,99
- Marke: Shenzhen Huidu Technology Co., Ltd.
- Typ: Rauch-, Gas- und CO-Melder mit Stecker
- Smartphone App: nein, hat eigenes Display
- Montageart: Steckdose
- Artikelgewicht: 150 g
CO²-Melder und Gasmelder im mittleren Preissegment
Kohlenmonoxid-Rauchwarnmelder mit Sprachalarm
- 4,7 (56 Bewertungen)
32,99
- Marke: SHENZHEN JIKAIDA
- Typ: Rauch- und Kohlenmonoxidmelder
- Smartphone App: nein
- Montageart: Verschrauben
- Artikelgewicht: 160 g
PHYSEN 2 in 1 WLAN Rauch und CO Melder
- 4,1 (168 Bewertungen)
29,99
- Marke: Physen
- Typ: Rauch- und Kohlenmonoxidmelder
- Smartphone App: ja
- Montageart: Verschrauben
- Artikelgewicht: 200 g
X-Sense SC07 Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder
- 4,5 (6.131 Bewertungen)
31,91
- Marke: X-Sense
- Typ: Rauch- und Kohlenmonoxidmelder
- Smartphone App: nein
- Montageart: Verschrauben
- Artikelgewicht: 320g
CO²-Melder und Gasmelder im niedrigen Preissegment
- Preise und Verfügbarkeit geprüft: 12/2025
Kombination Rauchmelder und Kohlenmonoxid Melder
- 4,4 (99 Bewertungen)
26,63
- Marke: Runidur
- Typ: Rauch- und Kohlenmonoxidmelder
- Smartphone App: nein
- Montageart: Verschrauben
- Artikelgewicht: 105 g
Rauch-CO Melder AEGISLINK Rauch-und Kohlenmonoxid-Melder
- 4,4 (2.715 Bewertungen)
19,03
- Marke: AEGISLINK
- Typ: Rauch- und Kohlenmonoxidmelder
- Smartphone App: nein
- Montageart: Verschrauben
- Artikelgewicht: 219 g
Aroha Safety Pro Kombination Rauchmelder und Kohlenmonoxid Melder
- 4,4 (284 Bewertungen)
26,95
- Marke: Aroha
- Typ: Rauch- und Kohlenmonoxidmelder
- Smartphone App: nein
- Montageart: Verschrauben
- Artikelgewicht: 144 g
Fazit
Ein Kombimelder für CO² und Gas ist eine effiziente und kostengünstige Möglichkeit, gleich mehrere Gefahrenquellen im Haushalt oder Gewerbe gleichzeitig zu überwachen. Ob Grundschutz in der Wohnung, Ergänzung für das Wohnmobil oder präzise Sensorik für Heizräume – das optimale Gerät hängt von Ihren persönlichen Anforderungen ab. Dieser Ratgeber bietet eine klare Orientierung über die besten Modelle auf dem Markt und hilft Ihnen dabei, eine sichere und langfristige Entscheidung zu treffen.
FAQ - Das Wichtigste über Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder
Ein Kombimelder vereint mehrere Sensortechnologien – häufig Rauch, Hitze und teilweise auch Kohlenmonoxid – in einem Gerät. Dadurch reagiert er breiter auf unterschiedliche Gefahrenquellen als ein reiner Rauchmelder.
Die beste Position ist üblicherweise an der Zimmerdecke, mindestens 50 cm entfernt von Wänden oder Hindernissen. Räume wie Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flur und Heizungsraum sind je nach Meldertyp sinnvoll.
Ja, viele Kombimelder mit Hitze- oder CO-Sensor sind explizit für Küchen geeignet, da sie weniger anfällig für Fehlalarme durch Wasserdampf sind als optische Rauchmelder.
Die meisten Kombimelder erfordern einen monatlichen Funktionstest sowie eine jährliche Sichtprüfung. Herstellerangaben zur Lebensdauer (meist 7–10 Jahre) sollten strikt beachtet werden.
Moderne Geräte verfügen häufig über 5- bis 10-Jahres-Batterien. Modelle mit Funkvernetzung oder App-Funktion benötigen teilweise kürzere Wartungsintervalle.
Ja. In vernetzten Systemen löst jeder Melder im Gebäude einen Gruppenalarm aus, was die Reaktionszeit stark verbessert – besonders in größeren Wohnungen oder Häusern mit mehreren Etagen.
Je nach System können Rauchmelder, CO-Melder, Wassermelder oder Smart-Home-Geräte eingebunden werden. Voraussetzung ist ein kompatibles Funk- oder WLAN-Protokoll.
Wie bei allen Meldern ist das möglich. Hochwertige Geräte minimieren Fehlalarme jedoch durch Sensorfusion, Temperaturkompensation und intelligente Signalanalyse.
In Deutschland besteht die Pflicht für Rauchmelder, nicht jedoch explizit für Kombimelder.






